Ein Abend zur Frauengesundheit und zum Humor

Frauen sind in der Medizin und Gesellschaft nach wie vor oft diejenigen, die „krank“ sind, etwas zu wenig haben (Hormone, Oberweite, Eisen, Lust usw.) oder etwas zu viel haben (Fettgewebe, Tränen, Pms-Syndrome, Falten, Wechseljahrs-Beschwerden, Putz- und Diät-Zwänge, Angst, Gefühle, Wochenbett-Depressionen, Harmoniebedürfnis usw.) und auf jeden Fall etwas brauchen ((männliche )Hilfe, Ratschläge, Medikamente, Operationen, Beobachtung …).

Sie werden vorwiegend über ihr „krank-sein“, ihr zu …-sein, nicht “normal“ zu sein und ihr „nicht-richtig-sein“ definiert. Und ihre „Krankheit“ ist jeweils auch der „Feind“. Dieses Denken und Wahrnehmen verursacht Kosten und sind Gründe für ihre immensen Schuldgefühle. Dabei sind sie statistisch gesehen weniger krank als Männer und verursachen volkswirtschaftlich gesehen weniger Kosten als sie. Weshalb hält sich also dieses Vorurteil so standhaft? Und was bedeutet überhaupt der Begriff Gesundheit gerade in Bezug auf Frauen? Ist es möglich, eine klare Definition zu finden, die für jede Frau gilt und wollen sich Frauen von diesen nahezu feststehenden Definitionen lösen?

Eine Möglichkeit für Frauen ist die, ihnen und sich selbst humorvoll zu begegnen: Humor ist, wenn (man) sie, trotzdem lachen. Durch das Lachen und den Humor kann sich und andere jede Frau leichter nehmen: sich ernster nehmen und nicht so wichtig oder wichtig, doch nicht so ernst. Sie kann Abstand gewinnen, sich befreien und sich „von innen duschen“. Lachen ist und bleibt gesund, ist die beste Medizin und lässt Menschen zusammenrücken. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass das Lachen die Durchblutung steigert, die Atmung vertieft, das Immunsystem stärkt, die Schmerzgrenze senkt, die Seele befreit und eindeutig wohltuend ansteckend ist. Damit ist das Lachen und der Humor vorbeugend, Vertrauen weckend, heilend und bringt Linderung.

Der Vortrag schlägt einen Bogen über Gesundheits- und Krankheitsdefinitionen zu den Auswirkungen des Lachens und zu Erkenntnissen der Gelotologie. Und gelacht wird dabei natürlich auch genug.